Förderung 2026 für Photovoltaik und Wärmepumpe: Was für Hausbesitzer in Hessen gilt. Zum Überblick

Änderungen 2026 für Hausbesitzer: Einspeisevergütung, Heizungsgesetz und Förderung

Änderungen 2026 für Hausbesitzer: Einspeisevergütung, Heizungsgesetz und Förderung

Die wichtigsten Änderungen 2026 für Hausbesitzer betreffen die Einspeisevergütung für kleine Anlagen, die am 1. Februar auf 7,78 Cent sinkt, das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz und die Heizungsförderung. Für bestehende PV-Anlagen ändert sich nichts.

Einspeisevergütung sinkt am 1. Februar auf 7,78 Cent

Planmäßig sinkt die Vergütung für kleine Anlagen von 7,86 auf 7,78 Cent je Kilowattstunde bei Überschusseinspeisung. Am 1. August folgt die nächste Stufe. Wer im Januar ans Netz geht, sichert sich noch den höheren Satz. Der Unterschied ist klein, aber er gilt 20 Jahre.

Heizungsgesetz 2026: Gebäudemodernisierungsgesetz in Vorbereitung

Die Bundesregierung will das Gebäudeenergiegesetz durch ein Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzen. Eckpunkte sollen im ersten Quartal vorliegen. Absehbar ist, dass die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen fällt und Technologieoffenheit gilt. Für die Wärmepumpe ändert das wenig. Sie bleibt die Heizung mit den niedrigsten Betriebskosten und kann mit eigenem Solarstrom laufen.

Heizungsförderung KfW 458: Anpassung der Boni erwartet

Die Heizungsförderung über KfW 458 läuft mit den bekannten Sätzen weiter, bis eine neue Förderrichtlinie kommt. Mit der Gesetzesreform ist eine Anpassung der Boni zu erwarten. Wer den Heizungstausch plant, sollte den Antrag deshalb zu den heutigen Bedingungen stellen, denn bewilligte Anträge behalten ihre Konditionen.

Niedrigere Netzentgelte, steigender CO2-Preis

Die Entlastung bei den Netzentgelten ist angekommen, die meisten Versorger haben ihre Preise zum Jahreswechsel gesenkt. Gleichzeitig steigt der CO2-Preis auf Gas und Öl weiter. Der Abstand zwischen fossilem Heizen und Strom aus eigener Anlage wächst.

EEG-Novelle: Direktvermarktung soll die feste Vergütung ablösen

Das Wirtschaftsministerium bereitet eine Novelle vor, mit der die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen mittelfristig durch Direktvermarktung ersetzt werden soll. Konkrete Zahlen gibt es noch nicht. Anlagen, die 2026 in Betrieb gehen, behalten die Vergütung, die bei ihrer Inbetriebnahme gilt, in jedem Fall 20 Jahre lang. Stand: Januar 2026.

Häufige Fragen

Soll ich mit der Wärmepumpe auf das neue Heizungsgesetz warten?

Nein. Das Gesetz setzt keine Fördersätze, und bewilligte Anträge behalten ihre Bedingungen. Wer wartet, riskiert geringere Boni.

Ändert sich 2026 etwas für bestehende PV-Anlagen?

Nein. Alle angekündigten Änderungen betreffen neue Anlagen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine PV-Anlage oder Wärmepumpe?

Photovoltaik am besten früh im Jahr, damit die Anlage in den ertragreichen Sommermonaten schon läuft. Die Wärmepumpe außerhalb der Heizperiode, weil der Tausch dann ohne Zeitdruck erfolgt und Förderfristen gesichert sind.

Werden PV-Module und Stromspeicher 2026 teurer?

Für 2026 ist keine Verteuerung absehbar. Modul- und Speicherpreise liegen nahe historischer Tiefststände. Zölle betreffen vor allem Importe aus China und wirken sich bislang wenig aus.

Wie lange dauert die Umsetzung bei ONE?

Ab unserer Auftragsbestätigung rechnen wir bei Photovoltaik mit acht Wochen bis zur Inbetriebnahme, inklusive Netzanmeldung, bei Wärmepumpen mit zwölf Wochen. Wartezeiten beim Netzbetreiber, etwa bis zum Zählerwechsel, kommen hinzu.

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Mehr zum Thema: Photovoltaik von ONE: Planung, Montage und Inbetriebnahme und Wärmepumpe von ONE: geplant, eingebaut, gefördert.

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