Stand: Dezember 2024
Wärmepumpe und Photovoltaik ergänzen sich: Die Wärmepumpe holt etwa 75 % der benötigten Energie kostenlos aus der Umwelt und braucht nur für 25 % Strom. Einen Teil davon kann die eigene Solaranlage liefern.
Solarstrom treibt die Wärmepumpe an
Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenlicht, und die Wärmepumpe nutzt ihn, um Wärme aus der Umgebung (Luft, Boden oder Grundwasser) bereitzustellen. Heizenergie und Warmwasser lassen sich so nahezu CO₂-neutral erzeugen, zu einem Bruchteil der Kosten fossiler Brennstoffe.
Vorteile von Wärmepumpe und Photovoltaik zusammen
Strom direkt vom eigenen Dach ist kostenlos. Verbraucht die Wärmepumpe diesen Solarstrom selbst, sinken die Stromkosten, und steigende Strompreise treffen Sie weniger. Das gibt langfristig Planungssicherheit. Warum der Eigenverbrauch ohne Einspeisevergütung noch wichtiger würde, beschreibt unser Beitrag zum möglichen Ende der Einspeisevergütung.
Gas oder Öl brauchen Sie nicht mehr, und damit entfällt auch das Risiko schwankender Preise für fossile Energieträger. Die Energie wird direkt bei Ihnen vor Ort gewonnen. Mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher können bis zu 70 % des Strombedarfs selbst gedeckt werden, und Sie werden unabhängiger von Energieversorgern und Strompreiserhöhungen.
Mit Solarstrom läuft der Betrieb nahezu CO₂-neutral, und Ihr CO₂-Fußabdruck wird kleiner.
Staatliche Förderprogramme unterstützen sowohl Photovoltaik als auch Wärmepumpen, dazu kommen Einspeisevergütungen oder steuerliche Vorteile. Häuser mit diesen Technologien gelten als energieeffizient und können einen höheren Wiederverkaufswert erzielen.
Steuerung, Batteriespeicher und Warmwasserspeicher
Moderne Steuerungssysteme verbinden Photovoltaikanlage und Wärmepumpe miteinander. Die Wärmepumpe läuft dann bevorzugt, wenn Ihre Anlage am meisten Strom produziert.
Überschüssigen Solarstrom nimmt ein Batteriespeicher auf, damit Sie ihn in den Abendstunden nutzen können. Die Wärmepumpe kann den Überschuss außerdem als Wärme im Warmwasserspeicher ablegen, die später genutzt wird.
Reversible Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen, und zwar dann, wenn die Solaranlage am meisten Strom liefert.
Geeignet für Einfamilienhaus, Gewerbe und Mehrfamilienhaus
- Im Einfamilienhaus decken Wärmepumpe und Photovoltaik Strom, Heizung und Warmwasser gemeinsam ab, den Rest liefert das Netz.
- Unternehmen und Gewerbebetriebe nutzen große Dachflächen für Photovoltaik und versorgen damit Bürogebäude, Produktionsstätten und Lagerhallen.
- In Mehrfamilienhäusern versorgen Wärmepumpen und große Photovoltaikanlagen mehrere Wohneinheiten zentral.
Anschaffungskosten und wetterbedingte Schwankungen
Die Anschaffungskosten für Wärmepumpe und Photovoltaikanlage sind höher als bei klassischen Heizsystemen. Förderprogramme und die langfristig niedrigeren Betriebskosten können die Investition jedoch rentabel machen.
Wie viel Strom die Solaranlage liefert, schwankt mit dem Wetter. Batteriespeicher und intelligente Steuerungen gleichen das aus, und Netzstrom dient als Backup, damit Sie jederzeit versorgt sind. Für Effizienz und Wirtschaftlichkeit kommt es auf die richtige Auslegung beider Systeme an.
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Mehr zum Thema: Photovoltaik von ONE: Planung, Montage und Inbetriebnahme und Wärmepumpe von ONE: geplant, eingebaut, gefördert.



