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Smart Meter 2025: Pflicht, Kosten und Nutzen für PV-Betreiber

Smart Meter 2025: Pflicht, Kosten und Nutzen für PV-Betreiber

Seit dem 1. Januar 2025 kann jeder Haushalt einen Smart Meter verlangen. Pflicht ist er unter anderem für Photovoltaikanlagen mit mehr als 7 Kilowatt, und nur mit ihm entfällt die 60-Prozent-Grenze aus dem Solarspitzengesetz.

Anspruch auf einen Smart Meter seit 1. Januar 2025

Wer ein intelligentes Messsystem möchte, kann es seit Jahresbeginn beim Messstellenbetreiber verlangen. Der muss es innerhalb von vier Monaten einbauen. Bis dahin entschied der Netzbetreiber allein, wann welcher Haushalt an der Reihe war.

Pflichtfälle für den Einbau

Verpflichtend ist das intelligente Messsystem für Haushalte mit mehr als 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch, für Photovoltaikanlagen mit mehr als 7 Kilowatt Leistung und für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach Paragraf 14a EnWG, also Wärmepumpen, Wallboxen und größere Speicher. Wer eine neue Anlage baut, kommt am Smart Meter in der Regel ohnehin nicht vorbei.

Gesetzlich gedeckelte Kosten

Die Preise sind gesetzlich gedeckelt. Für einen normalen Haushalt liegt der jährliche Anteil bei 20 bis 50 Euro, abhängig vom Verbrauch und davon, ob eine Steuerbox dazukommt. Wer den Einbau freiwillig vorzieht, zahlt einmalig höchstens 100 Euro plus 30 Euro im Jahr.

Nutzen für PV-Anlagen und dynamische Tarife

  • Die 60-Prozent-Grenze aus dem Solarspitzengesetz entfällt nur mit Smart Meter.
  • Dynamische Stromtarife, die jeder Versorger seit 2025 anbieten muss, funktionieren nur mit viertelstündlicher Messung.
  • Die reduzierten Netzentgelte für Wärmepumpe und Wallbox nach Paragraf 14a setzen eine steuerbare Messung voraus.
  • Sie sehen Ihren Verbrauch im Viertelstundentakt und finden die Stromfresser.

Zählerschrank und Messkonzept vorab abstimmen

Melden Sie den Smart Meter zusammen mit der Photovoltaikanlage an. Wir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber und stimmen Zählerschrank und Messkonzept vorab ab, damit der Einbau nicht zur zweiten Baustelle wird. Stand: April 2025.

Häufige Fragen

Kann ich den Smart Meter ablehnen?

In den Pflichtfällen nicht, also bei mehr als 6.000 Kilowattstunden, PV über 7 Kilowatt und steuerbaren Geräten. Darunter ist der Einbau freiwillig.

Wer baut den Smart Meter ein?

Der grundzuständige Messstellenbetreiber, in der Regel der örtliche Netzbetreiber. Sie können auch einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber wählen.

Sieht der Netzbetreiber, was ich im Haus verbrauche?

Übertragen werden Zählerstände und Lastgänge in Viertelstunden, keine einzelnen Geräte. Die Daten laufen verschlüsselt über das Smart-Meter-Gateway, das das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert.

Muss der Zählerschrank für den Smart Meter umgebaut werden?

Oft ja. Ältere Zählerschränke haben keinen Platz für Gateway und Steuerbox oder entsprechen nicht den aktuellen Anschlussbedingungen. Wir prüfen das beim Aufmaß und bieten die Sanierung als Teil der Anlage an.

Wie lese ich den Smart Meter ab?

Über die Anzeige am Zähler, das Kundenportal des Messstellenbetreibers oder, komfortabler, über das Energiemanagement Ihrer Anlage.

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Mehr zum Thema: Photovoltaik von ONE: Planung, Montage und Inbetriebnahme und Wärmepumpe von ONE: geplant, eingebaut, gefördert.

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